Chronik für das Jahr 1939

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6. Dezember 1939

Das Postamt Göttingen stellte die ersten 8 weiblichen Hilfskräfte für den Postzustelldienst ein, die die Vertretung zum Kriegsdienst eingezogener Gefolgschaftsmitglieder übernehmen.

Das Stadttheater führte in der Spielzeit 1939/40 mit der durch den Kohlenmangel gebotenen Unterbrechung insgesamt 241 Vorstellungen durch. Davon entfallen auf das Schauspiel 93, die Oper 50, die Operette 82, das Märchen 8, Sonderveranstaltungen 8. Die Gesamtzahl der aufgeführten Werke betrug 34.

Das Städtische Museum zählte im Jahre 1939: 4532 Besucher.

Das Stadtarchiv wies bis zur seiner durch die Einberufung des Archivdirektors Dr. van Kempen zum Kriegsdienst bedingten Schließung am 25. August 1939 insgesamt 581 Benutzungen auf.

Die Städtische Volksbücherei hatte 1939 an Lesern 2300, die Zahl der Buchentleihungen betrug 41.618.

Die Zahl der Schulneulinge (Anfänger) betrug Ostern 1939: 262 Knaben, 218 Mädchen, zusammen 480 Kinder.

Gesamtzahl der Fahrgäste im Omnibus-Linienverkehr betrug: 3.001.900 Personen.

Im Städtischen Schlachthof wurden im Rechnungsjahr 1939 insgesamt 27.614 Tiere geschlachtet.

Beim Amtsgericht Göttingen wurden durchgeführt: 6 Konkurse, 1 Vergleichsverfahren.


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